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Die Propagandaschlacht um billigere Human Ressources

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Die Propagandaschlacht um billigere Human Ressources

Unter dem Deckmäntelchen von Gleichberechtigung und Emanzipation wird in der Lügenpresse ein besonders dreckiges Schmierenstück aufgeführt, um Frauen durch psychischen und sozialen Druck zur gewerblichen Arbeit zu zwingen. Dazu wird systematisch die Arbeit, die zu Hause geleistet wird, nicht nur nicht wertgeschätzt, sondern offen verachtet: Stichwort Herdprämie. Auch wenn die Hausarbeit gerne als "Geschlechterproblem" dargestellt wird, Männer stehen keineswegs besser da, wenn sie zu Hause bleiben und diese Arbeit leisten. Parteifunktionäre und Lügenpresse sprechen gerne von Emanzipation, verfolgen aber in erster Linie die gewerbsmäßige Verwertung einer besonders billigen Human Ressource.

Der Wert der Arbeit im Haushalt wird nicht nur systematisch von Parteifunktionären verächtlich gemacht, er wird auch oft von den Beteiligten völlig unterschätzt. Sobald eine Haushaltshilfe angestellt wird, nicht selbst gekocht wird, die Kinder und die Alten ganztags fremdbetreut/fremdgepflegt werden etc., damit beide arbeiten gehen können, wird klar, was der, der den Haushalt führt, wert ist. Jede Arbeit, die die Familie outsourced, ist extrem teuer, denn dann gibt es für jeden Mist eine Rechnung, die neben der Märchensteuer noch einen ganzen Rattenschwanz weiterer Kosten beinhaltet. Steuern und Abgaben für viele Dinge, die funktionierende Familien ohne staatliche Bevormunder viel besser können. Für die meisten ist das Outsourcen zu teuer, denn dann kann man auch gleich zu Hause bleiben. Spätestens bei der Handwerkerrechnung bleiben auch Hochqualifizierte besser zu Hause. Kann man noch andere Dinge in Eigenleistung (nähen, Autos reparieren, Häuser bauen), wird selbst ein gut bezahlter Vollzeitjob ganz schnell zum Nebenjob, bis man ganz auf den eigenen Beinen stehen kann. Parteifunktionäre und Lügenpresse nennen fremdbestimmte Arbeit gerne Selbstbestimmung. Sie sorgen dafür, daß Frauen unter dem Deckmäntelchen der Emanzipation der Wirtschaft in der Regel zusätzlich zur Arbeit im Haushalt zur Verfügung stehen müssen.

Die Krönung: Emanzipierte Selbstbestimmerinnen machen fremdbestimmt oft genau die gleiche Arbeit, die sie häufig auch zu Hause leisten, also kochen, kellnern, putzen, betreuen, pflegen, einfache Büroarbeiten ... Alles Tätigkeiten, in denen der Billiglöhneranteil besonders hoch ist. a< name=Frauenjob>Der Minijob ist wie gemacht für Frauen, denn der Minijob ist ein Job, von dem man nicht leben kann. Noch besser: Die gesetzlichen Krankenkassen treiben für den Minijob zwar eine Zwangsabgabe ein, aber diese begründet weder eine Mitgliedschaft noch irgendeine Leistung dieser Kassen. Die emanzipierten Konstrukteure des Minijobs sind einfach davon ausgegangen, daß man für Frauenjobs, von denen man nicht leben kann, keine Krankenversicherung braucht, sondern über einen Versorger krankenversichert ist. Was Parteifunktionäre beim Minijob "Krankenversicherungsbeitrag" nennen, ist kein Beitrag, sondern entpuppt sich als zweckgebundene Sondersteuer, die ebenso wie die Steuer auf Kernbrennelemente rechts- und verfassungswidrig, d.h. nichtig sein könnte. Ein Minijobber ohne Versorger oder einen weiteren Job muß sich zusätzlich freiwillig krankenversichern, denn die Mitgliedschaft in einer Krankenversicherung ist aus guten Gründen Pflicht. Bei einem Kostenpunkt von mindestens 176,52 EUR (2017) pro Monat für die gesetzliche KV macht ein Minijob dann allerdings nur noch für Sozialisten Sinn. Also für Leute, die blöd genug sind, auch dann noch zu arbeiten, wenn es sich nicht lohnt. Beim Phänomen Minijob haben Frauen zwar eine satte Mehrheit, aber die Männer holen bei dieser Art von "Gleichberechtigung" auf und stehen keineswegs besser da. Wie darf man die Selbstbestimmtheit von Human Ressources beurteilen, die sich für wenig Geld eng getaktet gewerblich mißbrauchen lassen? Zu Hause kann auch eine Hausfrau vielleicht noch die Hosen anhaben, spätestens auf der Arbeit bestimmt sie wie die meisten Männer nichts. Oft nicht einmal, wann sie morgens anfängt. Langsam müßte das Muster der Propaganda klar werden: Parteifunktionäre und Lügenpresse sprechen gerne von Emanzipation, meinen damit aber nicht Selbstbestimmung, sondern sind immer auf der Suche nach kleinen Rädchen, die fremdbestimmt Wirtschaft und Staat bereichern dürfen.

Ein besonderer Vorteil von Frauen ist, daß sie oft nicht nur sehr preiswerte, sondern auch sehr widerstandsfähige Arbeiterinnen sind. Wem Roboter für besonders stumpfsinnige Arbeiten (Platinen bestücken etc.) zu teuer sind, nimmt Frauen, denn Männern bringen in solchen Jobs weniger Leistung und halten deutlich schlechter durch.

Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Es soll nicht das klassische Rollenmodell gepredigt werden, daß die Frau die Hausarbeiten macht, während der Mann arbeiten geht. Ist die Frau besser ausgebildet bzw. hat sie einen besser bezahlten Job, macht es natürlich Sinn, daß die Frau arbeiten geht und der Mann zu Hause bleibt. Die Realität sieht jedoch oft so aus, daß die Frau ausgebildet sein kann, wie sie will, im Vergleich mit Männern ziehen Frauen beruflich meist den kürzeren. Zu sozial, zu wenig auf Krawall gebürstet. Ein weiterer Grund ist, daß Frauen schwanger werden können. Solange Männer nicht ebenso wie Frauen in Mutterschaft gehen müssen, ist es bei gleicher Qualifikation außer bei "speziellen" Tätigkeiten (Platinen, ...) immer besser, einen Mann zu nehmen. Das gilt auch bei der Beförderung, denn wer macht die Arbeit, wenn sie schwanger ist? Parteifunktionäre und Lügenpresse sprechen gerne von Emanzipation, meinen damit aber nicht Freiheit und Selbstbestimmung, sondern die Steigerung des Bruttosozialproduktes auf Kosten der Frau.

Natürlich möchten Frauen genauso unabhängig und selbstbestimmt leben können wie Männer. Dummer Weise sind die Arbeiten zu Hause zwar unbezahlbar, bringen aber kein Geld ein, so daß der, der zu Hause bleibt, finanziell vom Verdiener abhängig ist. Daher gab es für den, der zu Hause arbeitet, bis 2008 einen umfassenden Kündigungsschutz. Im Trennungsfall mußte der Verdiener für den Partner, der zu Hause geblieben ist, finanziell aufkommen. Und zwar nicht Hartz IV mäßig, um das Existenzminimum zu sichern, sondern der Verdiener mußte seinem ehemaligen Partner auch nach der Trennung den gleichen Lebensstandard ermöglichen.

Kleiner Rückblick: Das traditionelle Eherecht

Bis zum Ersten Eherechtsreformgesetz im Jahre 1976 war die Aufgabenverteilung zwischen Ehepartnern im Bürgerlichen Gesetzbuch des Jahres 1900 glatt grundrechtswidrig geregelt. Die Ehefrau war Hausfrau und Mutter, hatte sich in allen Fragen des Ehe- und Familienlebens dem Mann unterzuordnen und durfte nur mit Zustimmung des Mannes einer gewerblichen Arbeit nachgehen. Der Mann war der Verdiener und konnte einen Arbeitsvertrag seiner Frau auch gegen deren Willen kündigen. Besonders pikant: "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich." (Artikel 3 Absatz 1 GG) und "Männer und Frauen sind gleichberechtigt." (Artikel 3 Absatz 2 GG) hat bis 1976 niemanden gestört, auch keine Familienrichter, obwohl diese Grundrechte seit 1949 im Grundgesetz verankert und seit dem 19.03.1956 sogar unmittelbar geltendes Recht sind (Artikel 1 Absatz 3 GG). Paragraphen sind geduldig. Das dürfte auch für den "Krankenkassenbeitrag" von Minijobbern gelten.

Erstes Eherechtsreformgesetz (1976)

Mit dem Ersten Eherechtsreformgesetz wurde 1976 das Partnerschaftsprinzip eingeführt und war ein Meilenstein der Gleichberechtigung. Die bisher gesetzlich vorgeschriebenen traditionelle Aufgabenverteilung wurde aufgehoben. Die Eheleute bekamen die gleichen Rechte und Pflichten und mußten gleichermaßen aufeinander Rücksicht nehmen. Für den Fall der Scheidung wurde das Verschuldungsprinzip durch das Zerrüttungsprinzip ersetzt. Ungeachtet des Verschuldens hatte nun der wirtschaftlich schwächere Partner, also in der Regel der, der zu Hause bleibt, einen Rechtsanspruch darauf, vom ehemaligen Partner finanziell so unterstützt zu werden, daß auch nach einer Scheidung der Lebensstandard erhalten bleibt. Desweiteren wurde ein Versorgungsausgleich eingeführt, der geschiedene Ehepartner gleichmäßig an den während der Ehejahre erworbenen Pensions-, Renten- und Lebensversicherungsansprüchen beteiligt. Frauen durften erstmals selbst bestimmen, ob sie gewerblich arbeiten, aber sie wurden nicht dazu gezwungen, denn Hausarbeit und Partnerschaft wurden anerkannt und honoriert. Die Übernahme des häuslichen Parts war mit einer sozialen Absicherung verbunden, über die Wirtschaft und Parteifunktionäre nur kotzen können, denn wer so abgesichert ist und sich nicht auf fremde Rechnung ausbeuten lassen muß, erzeugt für die Wirtschaft und den Finanzminister kein Wachstum.

Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts (UÄndG)

Da sich eine sozial abgesicherte Hausfrau nicht in Billigjobs pressen läßt und damit einer steuerlichen / wirtschaftlichen Verwertung nicht zur Verfügung steht, wurde eine Kampagne losgetreten, die soziale Absicherung weitgehend zu eliminieren. Ein Leuchtturm der Emanzipation, die damalige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hatte dazu die Scheißhausparole "Einmal Zahnarztgattin, immer Zahnarztgattin, das gilt nicht mehr." ausgegeben. Mit Erfolg, denn es gibt auch bei den Frauen genug Dummköpfe, die sich über "die Zahnarztgattin" muckieren können, ohne zu merken, daß sie sich selbst das Wasser abgraben. Diese Dummköpfe anzusprechen ist eine Spezialität demokratischer "Volksvertreter", Funktionäre und Lügenpresse.

Die Zahnarzthelferin oder wie man Selbstbestimmerinnen die Fresse poliert

Mit dem Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts (UÄndG) von 2008 wurde der Hausarbeit die finanzielle Anerkennung aberkannt, die sie verdient. Die Unterhaltsansprüche wurden an die Hartz IV Gesetzgebung der Gerechtigkeitspartei angepaßt. Daß der gemeinsame Lebensstandard von Ehepartnern im Unterhaltsrecht keine Rolle mehr spielt, nennen Parteifunktionäre die Übernahme von mehr Eigenverantwortung. Eine Minijobberin ohne Versorger kann jetzt selbst zusehen, wie sie sich krankenversichert und ihre Zähne behält. Obwohl es immer noch selbstverständlich ist, daß Ehepartner auf gleichem Niveau leben, gilt das für eine geschiedene Hausfrau nicht mehr, denn sozial abgesichert können Wirtschaft und Funktionäre aus der brachliegenden Human Ressource Frau kein Arbeitspferdchen machen, das in typischen Frauentätigkeiten für wenig Geld seiner Selbstbestimmung nachgeht. Die Anpassung des Unterhaltsrechts an die Wünsche der Wirtschaft hat einen weiteren Aspekt, der die Verfassungskonformität der Unterhaltsregelung in Frage stellt, denn die Zahnarzthelferin hat für den Zahnarztgatten ein Schnäppchen daraus gemacht, seine Alte(n) abzuschieben, während niedrige Einkommen daran durchaus zu beißen haben. Das widerspricht der Gleichheit vor dem Gesetz (Artikel 3 Absatz 1 Grundgesetz). Oder gilt der verfassungsrechtliche Grundsatz, daß die finanzielle Belastung der Bürger ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit entsprechen muß, nur für die Einkommenssteuer?

Um die wirtschaftliche Ausbeutung der Human Ressource Frau voranzutreiben, haben die Bannerträger der Emanzipation nicht nur dafür gesorgt, daß geschiedene Hausfrauen nur noch minimal sozial abgesichert sind. Zusätzlich haben die Bannerträger der Gleichberechtigung dafür gesorgt, daß der, der den häuslichen Part übernimmt, sich das heute dreimal überlegen muß. Nach 5 Jahren Hausarbeit in der Ehe kann man ausgebildet sein wie man will, ein gut bezahlter Vollzeitjob ist dann selbst für Männer ein sehr sportliches Ziel.

Besonders eine Sekretärin hat häufig wie zu Hause einen echten Bemutterungsjob. Also Kaffee kochen, kellnern und Abwasch, Gäste empfangen und bewirten, einfache Schreibarbeiten, dem Boß den Rücken freihalten, Tickets, Taxi, Hotel organisieren, aufpassen, daß der Boß seine Termine nicht verpaßt, ungebetene Gäste und Arbeitnehmer abwimmeln ... Ein echter Frauenjob, in dem Männer eher die Ausnahme sind. Gar nicht so selten endet die Bemutterung als Geliebte, Neben- oder neue Ehefrau im Bett. Frauen, die den Bemutterungsjob in Teilzeit als Billiglöhnerin mit Überstundenflat machen, obwohl es sich nicht rechnet, dafür aber vor Kollegen um so aufgeblasener als emanzipierte Selbstbestimmerin auftreten, weil sie vor dem Büro des Chefs sitzen, sind ein besonders krasses Beispiel moderner Hirnwäsche. Alleinerziehende, die mit dem Bemutterungsjob nur die Chance ergreifen, sich hochzubumsen, um dem Hartz IV-Zylus zu entkommen, haben dagegen die Emanzipation der Genossen verstanden. Das Vermittlungshemmnis macht alles natürlich noch viel schwerer.

Mit der Kombination aus Hartz-Reformen, dem "Jobwunder nicht nur für Frauen" Minijob, dem systematischen Verächtlich machen häuslicher Tätigkeiten und der Aberkennung des daraus resultierenden Unterhaltsanspruches hat die Gerechtigkeitspartei die Frau unter den Bus der Wirtschaft geworfen. Damit sie das besser frißt, hat man ihr erklärt, sie lebe jetzt selbstbestimmt. Dabei wurde nicht einmal für Chancengleichheit und gleiche Bezahlung gesorgt. Sobald es um die Umsetzung solcher Nebensächlichkeiten geht, sieht die Wirtschaft rot. Die Arbeitspflicht für Frauen wurde in der BRD nicht DDR-mäßig primitiv aufgezogen (allerdings war die Chancengleichheit in sozialistischen Systemen deutlich besser), sondern durch eine ständig verbesserte "Emanzipation". Hört sich auch viel geiler an als Arbeitspflicht. Gleichzeitig haben die Funktionäre der Gerechtigkeitspartei für ihre Selbstbeschäftigung gesorgt, denn etwa 40 % der Alleinerziehenden mit Vermittlungshemmnis (ca. 1,5 Mio., etwa jedes 7. Kind) leben trotz permanenten Wachstums in einer Armut, die so in der BRD neu ist. Dieses Phänomen gab es nicht einmal in der DDR, aber die hatte auch eine viel schwächere Wirtschaft. Dieses Phänomen ist so neu, daß die Partei, die sich nicht die Asoziale Partei Deutschlands nennt, immer noch nach den Ursachen sucht. Eine Partei, die als Gerechtigkeitspartei pünktlich zum Wahlkampf ihre selbst kreierte Aufgabe wiederentdeckt hat, sich für Alleinerziehende und deren Vermittlungshemmnisse einzusetzen. Allerdings muß man die selbstgeschaffenen Ursachen nicht beseitigen, sondern erfindet einfach kackfrech teure Zusatzlösungen on Top. Hauptsache der Beitrag der Wirtschaft bleibt minimal. Nicht nur die Nationalsozis haben es ausgezeichnet verstanden, die ihnen zujubelnden Anhänger unter den Bus zu werfen und zu verhöhnen. Andere heben nicht nur wie ausgehungert nach Selbstbetrug einen neuen Messias ohne Gegenstimme auf den Schild, sondern beginnen den Wahlkampfauftakt für Gerechtigkeit auch gleich mit dem einstmaligen Maschmeyer-Freund und Durchführer eines genialen Abrisses sozialer Sicherung.

Wer blöd genug ist, geht arbeiten, obwohl es sich nicht lohnt. Oft ist es jedoch nicht Blödheit, sondern nackter Zwang. Es gibt reichlich Selbstbestimmer(innen), die dazu gezwungen werden, sich unter Wert zu verkaufen. Anders ist es nicht erklärbar, daß sich Human Ressources in Billigjobs "vermitteln" lassen und arbeiten, ohne daß ihnen dadurch mehr Geld zur Verfügung steht. Jeder Aufstocker hat durch die Annahme von Arbeit nicht nur keinerlei Vorteil, sondern sorgt gleichzeitig dafür, daß die Lohndrücker auch die Stammbelegschaft noch besser ausquetschen können. Die staatliche Arbeitsplatzzuweisung funktioniert im Kapitalismus eben ein wenig effizienter als im Sozialismus. Gelobt sei Sozialismus im kapitalistischem Gewand. Vor Hartz IV, also als es in der BRD de fakto noch ein Grundeinkommen gab, war die Etablierung des Arbeitsstrichs mit staatlich subventionierten Jobs, von denen man nicht leben kann, nicht möglich.

Folge der für Wirtschaft und Finanzminister hoch erfreulichen sogenannten Emanzipation ist, daß heute 40 % der Alleinerziehenden mit Vermittlungshemmnis von Hartz IV leben, denen die Behörden unter Ausnutzung der wirtschaftlichen Zwangslage in Zuhältermanier auf dem Arbeitsstrich eine Arbeit zuweisen. Während Huren zumindest laut Gesetz ein klein wenig selbstbestimmter als gewöhnliche Arbeitspferdchen arbeiten, bestimmt eine alleinerziehende Selbstbestimmerin mit Vermittlungshemmnis überhaupt nichts, sondern ist von Amt und Arbeitgeber vollkommen abhängig. Bezögen sich die Zuhälterparagraphen auf jede Art von Arbeit, wäre der Knast gerammelt voll.

Es gibt Parteifunktionäre, die tun so, als wäre das Grundeinkommen etwas Neues. Auch die Lügenpresse tut häufig so, als müsse man ganz neu überlegen, wie das funktionieren könnte. Verschwiegen wird, daß es bis zur Hartz IV Reform mit der Arbeitslosenhilfe de fakto ein Grundeinkommen gab, und das sogar unabhängig von der Bedürftigkeit. Das Grundeinkommen ist also nicht neu. Es wurde nur ein neuer Begriff kreiert, um vergessen zu machen, daß es so etwas schon längst gab. Gleichzeitig waren Hausfrauen/männer, Geschiedene und Alleinerziehende vor der Änderung des Unterhaltsrechts von 2008 durch weitgehende Rechtsansprüche an den Verdiener abgesichert. Das schwächt die internationale Konkurrenzfähigkeit, denn das macht die Human Ressource Frau zu teuer. Der einzige Wettbewerb, den die Konstrukteure der globalisierten Welt für soziale Standards vorgesehen haben, ist der Unterbietungswettbewerb. Globalisierung heißt, soziale Standards für tot zu erklären und auf das Niveau von Entwicklungsländern einzureißen, um die Ausbeutung der Human Ressources zu optimieren. Gerne auch unter dem Fähnchen der Emanzipation. Mal sehen, wie lange diese Art der Globalisierung noch funktioniert. In Europa ist Frankreich jetzt mit "Arbeitsmarktreformen" am Zug.

Über jubelnde hart arbeitende Minijobber, jubelnde langzeitarbeitslose Lohndrücker oder jubelnde Selbstbestimmerinnen mit Vermittlungshemmnis muß sich die Gerechtigkeitspartei keine Gedanken mehr machen, denn dort sind weder Geld noch Stimmen zu holen. Es gibt genug, denen fällt eher die Hand ab, als daß sie demokratische Sozis wählen. Noch etwas zu jubeln und zu holen ist vielleicht beim hart arbeitenden Facharbeiter. Im ersten Schritt erklärt man dem daher erst einmal, wie toll man harte Arbeit findet. Im zweiten Schritt bezahlt der neue Liebling dann in Zukunft das, was die Wirtschaft durch Minijobber, langzeitarbeitslose Lohndrücker oder Frauen an Löhnen, Sozialbeiträgen und Steuern einspart. Dazu wird bereits seit längerem immer mal wieder die passende Sau durchs Dorf gejagt: Die Abschaffung des Ehegattensplittings. Nicht selten mit dem Argument, daß die Familie ohnehin atomisiert ist. Über den Daumen eine Verdoppelung der Steuerlast für all die hart arbeitenden Facharbeiter(innen), wo einer zu Hause bleibt. Also raus an die Minijobfront, um Mehrwert für die Wirtschaft zu schaffen. Wie bei der Emanzipation darf man auch bei anderen Schmierenstücken der Propaganda immer das Gegenteil von dem erwarten, was verkündet wird. Übrigens haben völkische Tiefflieger, auch historisch gesehen die Resteverwerter von dem, was demokratische Sozis und Lügenpresse übrig lassen (daher paßt der "vorbelastete" Begriff Lügenpresse so ausgezeichnet), ein alternatives Steuererhöhungsprogramm: Die Einführung der PKW-Maut, für Vollhorstler auch Ausländermaut genannt. Und ein De Maiziere macht seinen Wahlkampf nicht gegen, sondern mit den völkischen Tieffliegern.

Sollte das Ehegattensplitting abgeschafft werden, darf man das zum Anlaß nehmen, sich mit Gesellschaftsrecht zu beschäftigen. Der Vertrag der Ehe und das Armutsmodell werden dann sehr unattraktiv. Maximale Penetration durch die verrottete Demokratie, minimaler Nutzen. Daher ist es zusätzlich zu Liebe und Zuneigung Pflicht, sich so grundsätzliche Dinge zu überlegen, wie: Wie sichert man sich gegenseitig optimal ab, wie minimiert man Steuern, wie werden die Aufgaben und das Vermögen verteilt, wie begrenzt man die Haftung, wie bietet man der verrotteten Demokratie, Banken, ... eine minimale Angriffsfläche, und nicht zuletzt: Was passiert, wenn man sich trennt. Beim Luft und Liebemodells geht etwa ein Drittel in die Brüche. Für Reiche oder auch in einer Reihe von Ländern sind obige Überlegungen selbstverständlich, und nicht nur beim Trump darf man vermuten, daß er die Familie wie ein Unternehmen organisiert, um keine Steuern zu zahlen, ...

Weil die "sparsame schwäbische Hausfrau" und die Wirtschaft vom Putzen, Nähen, ... Auto reparieren, Häuser bauen, ... bis zum Beischlaf bei allen Leistungen, die man sich gegenseitig in einer Familie erbringt, leer ausgehen, haben Parteifunktionäre die Emanzipation entdeckt. Gleichzeitig wird die Familie durch die Penetration der verrotteten Demokratie und der Wirtschaft atomisiert. Von der Kindererziehung bis zur Altersvorge, überall versucht die verrottete Demokratie, sich unverzichtbar zu machen und beschert Versicherungen einen warmen Regen. Allerdings läßt sich längst nicht jede Familie vom Staat und seinen "privaten" Handlangern infiltrieren und penetrieren. Besonders resistent und unbesiegbar ist die Institution der Familie im Nahen Osten, wo bisher alle westlichen Atomisierungsversuche gescheitert sind. Das liegt übrigens nicht am Islam, denn christliche und jüdische Familien funktionieren im Nahen Osten kaum anders als muslimische (abgesehen von "westlich" orientierten Zionisten in Israel und den "Verbündeten" mit der bizarren Wahhabi-Ideologie). Auch Familien, in denen sich der Spruch "Bis der Tod uns scheidet", nicht unbedingt auf die Frau bezieht, sind unbesiegbar. Familien, die sich nicht von der Lügenpropaganda des Staates penetrieren lassen, kehren den Spieß häufig um, und haben bisher noch jede verrottete Demokratie aus dem Weg geräumt. Schönstes Beispiel ist der politische Enthauptungsschlag der durch und durch verrotteten US-"Demokratie" durch einen neuen Clanchef, der per Twitter die Prinzessinnen und Prinzen des Bush- und Clintonclans ausgestochen und einen großen Teil der Regierungsposten erstmal gesäubert hat. Weder die Abhaltung von Wahlen (gewählt wird in fast jedem Land), noch die Tatsache, daß der neue Don die Clinton weder eingelocht noch getötet hat (die Clanchefs John F. und Robert Kennedy wurden noch per Kopfschuß liquidiert), qualifizieren die Clandiktatur der USA allerdings zu einer "Volksherrschaft". Die Propaganda der Lügenpresse darf man nicht glauben, man muß sie zum Gegenschlag nutzen.

Noch nie wurde in der BRD mehr gearbeitet, noch nie Sozialleistungen und Rente derart eingedampft, noch nie hat der König der Geldwäscher und Schwarzgeldanleger dem Geldesel mehr weggenommen und zugleich mehr "privatisiert" (Raststätten, Rente, Krankenversicherung), noch nie mußten nach dem Krieg zwei für den Lebensunterhalt, die Rente, ... arbeiten (außer aus ideologischen Gründen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR), und noch nie hat die Wirtschaft höhere Gewinne eingefahren, um sie in den gigantischen Privatvermögen einer extrem kleinen Minderheit beiseite zu legen. Deshalb hat für viele das Leben statt Vergnügen und Zufriedenheit einen ganz neuen Sinn erhalten: Sich bis 70 blöd zu arbeiten und dann keine vernünftige Rente zu bekommen, oder direkt abzukratzen. Gleichzeitig melden sich pünktlich zur Kita regelmäßig die Interessenvertreter systemrelevanter Kombinate, denn sie haben bei der Kindererziehung propagandapenetrierter Familien ein gewichtiges Wörtchens mitzureden. Aber nicht die Kinderwünscher der Wirtschaft bezahlen die Kita, sondern die Lasten werden wie üblich abgewälzt. In diesem Fall auf emanzipierte Selbstbestimmerinnen und den Steuerzahler. Die Parteien sind sozusagen die Angestellten dieser extrem reichen Minderheit, auch wenn formal kein Angestelltenverhältnis entsteht, wenn zB. ein Schröder von seinem damaligen Gönner Maschmeyer unterstützt wird, oder ein Wulff, auch privat trotz Spitzenposition ein Schuldenmacher, in der Maschmeyer-Villa auf Mallorca seinen Urlaub verbringt. Die Parteizugehörigkeit der geförderten Funktionäre spielt ganz offensichtlich nur noch für den Wahlzirkus eine Rolle, denn die BRD wird schon seit langem von einer Einheitspartei regiert.

Es gibt viele Beispiele, wo Frauen über einen Zuarbeiter- oder Bemutterungsjob hinauswachsen. Einer der Gründe für Wulffs Schulden war, daß sich der Familienpapa der Wahlkampf-Vorzeigeehe nach 18 Ehejahren von seiner Frau getrennt und durch seine deutlich jüngere PR-Assistentin ausgetauscht hat. Ungünstiger Weise vor der Brigitte Zypries-Emanzipationsoffensive, so daß sich Wulffs Exfrau noch nicht mit Sprüchen zufrieden geben mußte wie: Du bist jetzt emanzipiert, also übernimm Eigenverantwortung (abstrakter Ton der Lügenpropaganda), bzw. sieh zu, daß Du arbeitest oder Du lebst ganz schnell auf Hartz IV (die Praxis). Die Praxis hört sich deutlich schlechter an als die Lügenpropaganda der Zahnarzthelfer. Für Wulff kam die Emanzipationsoffensive der Zahnarzthelferin zwar zu spät, aber er wird als ehemaliger Bundespräsident auf Kosten des Geldesels hervorragend versorgt. Hoffentlich ist er jetzt schuldenfrei.

Der Kinderwunsch der Wirtschaft

Zu allen Zeiten hat man Kinder bekommen, weil man sich Kinder wünschte. Nicht wegen staatlicher/steuerlicher Förderung oder weil die Wirtschaft das so wollte. Dabei wird der staatlich kitageförderte Kinderwunsch von Unternehmen in Europa langsam absurd, denn in vielen Ländern Europas erwirtschaften nicht arbeitslose Kinder oder Enkel, sondern die Alten mit ihrer Rente das Geld, das die Familie zum Überleben braucht. Das ist krank, und gibt es in Europa nur, weil vor die Wahl gestellt, sich zwischen Demokratie oder Frieden zu entscheiden, die meisten Frieden wählen. Wie leicht der Volkswille auszuschalten ist, hat unser Geldeintreiber in Griechenland bewiesen. Trotzdem darf man sich auch im südlichen/östlichen Europa mit dem universellen Slogan von vorgestern "Damit es die Kinder einmal besser haben werden", von Parteifunktionären verhöhnen lassen. Auch in der BRD wird das Thema mehr Kinder langsam absurd, denn aufgrund der ausgezeichneten Chancengleichheit haben die Kinder Alleinerziehender in der BRD die gleichen Chancen wie ihre Mütter und werden wohl kaum in Zukunft irgend jemandem die Rente bezahlen. Über eine Million zukünftiger Hartz IV-Empfänger mehr. Einmal sitzen gelassen, immer sitzen gelassen.

Das westliche Pascha-Modell

Es gibt Traditionen, in denen läßt der Mann seine Frau(en) arbeiten, während er selbst Karten spielt, Freundschaften pflegt, ... Dieses Pascha-Modell ist von gestern. Das moderne, westliche Pascha Modell liegt auf der Yacht, sorgt für Arbeitsplätze und läßt sich massieren. Allerdings nicht von den emanzipierten Selbstbestimmerinnen, die als Billiglöhner aufgerissen zur Arbeit geschickt werden. So was muß man sich nicht angucken. Frauen, die auf der Yacht liegen, stehen Männern in Nichts nach. Ungünstiger Weise ist der Weg auf die Yacht außer als Erbe nicht so ganz einfach.

Brainwashing

Durch Brainwashing fremdbestimmte Arbeit als Selbstbestimmung darzustellen, obwohl aufgrund eines sauber ausgearbeiteten Abrisses Stück für Stück die sozialen Absicherung eliminiert und de fakto die Arbeitspflicht für Frauen eingeführt wurde, ist ein Meisterstück psychologischer Kriegsführung. Die BRD ist weder Saudi Arabien noch Nordkorea. In der BRD werden Lügenmodelle auch nicht wie zu Großvaters Zeiten entwickelt, sondern hier arbeiten abgeklärte Journalisten für eine "Volksherrschaft", die zu einer alternativlosen Einheitspartei verkommen ist und locker am Grundgesetz bastelt. Auch in Europa bleiben politische Enthauptungsschläge nicht aus, denn mit der Toterklärung des sozialen Modells hat Draghi auch die Demokratie für tot erklärt. In Frankreich ist gerade die Einheitspartei aus den beiden "Volksparteien" untergegangen. Aber auch im Land des permanenten Ausnahmezustandes wird man mit Sicherheit noch lernen, daß die Bedrohung durch einen Anschlag im Verhältnis zur persönlichen Bedrohung durch sozialen Absturz verschwindend gering ist. Auch für Funktionäre. In der BRD wird Ottonormalverbraucher vermutlich eher durch einen betrunkenen Vollhorstler überfahren als von einem Terroristen, auch wenn durch die Lügenpresse vielleicht ein anderer Eindruck entsteht.

Freiheit und Selbstbestimmung

Freiheit und Selbstbestimmung bekommt man nicht von Parteifunktionären oder der Lügenpresse geschenkt. Freiheit und Selbstbestimmung muß man sich nehmen. Ein Clinton, ein Hollande, ein Berlusconi, sogar ein Gauck verstehen das. Auch Frauen wissen sehr gut, was man mit Männern machen kann. Sich gegenseitig zu versprechen oder nicht, steht jedem frei. Salbaderer, die meinen, Sex sei der Ehe vorbehalten oder nur zur Fortpflanzung, kann man getrost ignorieren. Egal ob auf der Kanzel oder in der moderneren Version der Lügenpresse. Die Salbaderer wurden übrigens zu allen Zeiten ignoriert. Schon in der Vergangenheit hatten auch Frauen, nicht nur wenn sie eine Spitzenposition erreichten, kein Problem, sich zu nehmen, was gefällt oder nützlich ist. Nicht erst seit der Aufklärung. Die ist bei manchem allerdings schon lange vorbei.

Um eine Spitzenposition in einem Aufsichtsrat oder Vorstand zu besetzen, ist es kein Fehler, sich anzusehen, welche Eigenschaften dazu nötig sind. Unabhängig davon, was für Versager dort teilweise zu finden sind, man kann nur lernen. Aber Quotenfrauen, womöglich noch vom Kirchentag, gehören in den Kirchenvorstand.

Ob gelb, ob grün, ob rot, ob braun, stets die Bürger in die Röhre schaun!

Stand: 30.06.17